Nacht der Kultur

Vorschau: 19.09.2020

Mit dabei sind: die Rezitatoren Peter Hub und Anika Peter ... ... außerdem Mad Bob und ... ... Petra Eisend ... ... sowie die orientalische Tänzerin Moona (Bild: Foto Art Klener Strolch) ... ... und der Akkordeonist Timo Wirth.

Auch wenn in diesem Jahr alles anders wird als gewohnt, die Nacht der Kultur findet statt. Zumindest in Miniaturformat.

Nacht der Kultur im Miniaturformat

Sa, 19. September 19.30 Uhr, Marktplatz

Die traditionelle Nacht der Kultur, die seit 25 Jahren mit großem Programm an rund 15 Orten in der Schweinfurter Innenstadt stattfindet, ist in diesem Jahr unter Corona-Umständen nicht möglich. Das war dem organisierenden KulturPackt schon länger bewusst, schließlich lebt so eine Veranstaltung von der Begegnung mit vielen Menschen an oft auch kleineren Spielstätten und engen Innenräumen.

Aber: als „symbolischen Akt“ wird es am ursprünglich geplanten Termin, dem 19. September, nun zumindest eine kleine Reminiszenz an die vielen schönen Kulturabende der letzten Jahre geben. Sozusagen eine Kulturnacht im absoluten Miniaturformat, und das natürlich unter coronalen Bedingungen: die Spielorte werden auf einen einzigen reduziert, nämlich den Marktplatz. Die Besucherzahl wird reduziert auf 100 Personen, die auf genau 100 Stühlen sitzen. Die Dauer des Programms reduziert sich auf 70 Minuten. Und radikal reduziert wird auch der Preis für das Eintrittsbändchen, nämlich auf Null Euro.

Trotzdem ist es notwendig, sich vorher ein Bändchen zu holen. Die Bändchen sind in der Buchhandlung Collibri erhältlich.

Reduziert wird auch die Anzahl der Künstler und ihr Programm. Es wird nur sechs oder sieben Auftritte von etwa 10 Minuten Länge geben. Die stilistische Bandbreite bleibt aber groß - nach momentanem Stand gibt es verschiedenste Musik, eine Lesung und Tanz. Zugesagt haben bis jetzt Mad Bob und Petra Eisend, der Akkordeonist Timo Wirth, die Rezitatoren Peter Hub und Anika Peter sowie die orientalische Tänzerin Moona, angefragt sind eine Abteilung des Schweinfurter Posaunenchors und der Saxophonist Fritz Wenzel.

Dabei treten die Künstler infektionsminmierend mit großem Abstand zum Publikum auf, nämlich überwiegend aus Fenstern und von Balkonen am Marktplatz; auch ein kleine Hebebühne soll zum Einsatz kommen, von der aus hoch oben ein oder zwei Auftritte stattfinden werden.

So wird das Publikum nacheinander von den verschiedenen Seiten des Marktplatzes beschallt. Eine ganz kleine und ganz besondere Kulturnacht in Corona-Zeiten.

Weitere Infos gibt es unter kulturpackt@gmx.de oder 09721/803577.



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